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Seit meinem zwölften Lebensjahr besitze ich Aquarien.
Mal große, mal kleine. Bisher war mit 400 Liter das
Höchstmaß
erreicht. Eines Tages sprach mich ein guter Freund an, ob
ich
denn nicht an einem großen Aquarium interessiert wäre.
Als er mir die Maße sagte (245x80x70), winkte ich zunächst
erst einmal ab, denn wo sollte ich es in unserem Wohnzimmer
unterbringen? Gerade mal 35 qm und da ein Becken
mit 1400 Litern? Nein, das kann nicht sein!
Als ich zu Hause begeistert von
dem Aquarium erzählte, hat es meiner Lebensgefährtin erst einmal die Sprache
verschlagen: „Was, wie groß? Ich glaube, du bist verrückt!” Nachdem ich aber
immer wieder davon anfing und sie das Glühen in meinen Augen sah, meinte sie
dann doch: „Komm, lass es uns doch mal probieren”. Gesagt – getan.
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Nachdem ein Statiker das O.K.
gab, plante und baute ich einen massiven Stahlunterbau, der mit Rigips-Platten
verkleidet und auf der Vorderseite verputzt wurde. Zwischen Unterbau und
Aquarium wurde Styropor als Druck- und Isoliermaterial verlegt. Dann wurde das
Aquarium auf den Unterbau gestellt. Die Aquarienrückwand wurde vorher mit Kork
beklebt, um eine Tiefenwirkung und gleichzeitig eine zusätzliche Isolation zu
erzielen.
Der Lebensraum der Fische soll so
natürlich wie möglich gestaltet werden. Als Abgrenzung vom vorderen zum
hinteren Bereich wurden rote Porphyrsteine in geschwungener Form eingelegt.
Somit erreichte ich hinten eine Bodenhöhe von 14 cm. Linksseitig wurde ein
biologischer Innenfilter, verkleidet mit PU-Schaum und Höhlen angebracht. Als
nächstes kam eine Menge Sand ins Aquarium, dann folgten drei große, dekorative
Moorkienwurzeln als Blickfang.
Und jetzt
hieß es endlich: WASSER MARSCH!!! Bei halber Wasserhöhe ging es erst einmal ans
Bepflanzen.
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