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Es kamen über 20 verschiedene Arten zum Einsatz, unter anderem Echinodoren, Cryptocorynen, Valisnerien, Anubias, Farne und verschiedene Stängelpflanzen. Trotz dieser grünen, üppigen Pracht war das Aquarium immer noch ziemlich leer.
Eine echte Herausforderung war die optimale Beleuchtung bei der Größe und Tiefe dieses Beckens. Die erste Beleuchtung waren vier HQI-Strahler á 150 Watt. Es war zwar völlig ausreichend, doch das Becken sollte oben offen bleiben und mit Pflanzen bewachsen sein. Da waren die Lichtbalken ständig im Weg und wenn sie hoch angebracht waren, war zu wenig Licht im Aquarium. Also habe ich mit Leuchtstofflampen Versuche gestartet.

Es gibt genügend verschiedene Pflanzen, um auch den Teil über dem Becken zu gestalten.


Die Rückwand über dem Becken ist aus Korkplatten, in die ich einen Blumenkasten eingefügt habe. Dann habe ich als Abschluss ein Gitter für die Aufhängung der Tilandsien befestigt. Auf dieses Gitter legte ich zwei 58-Watt-Leuchtstofflampen zur Beleuchtung der Tilandsien, Bromelien und Farne. Im Blumenkasten habe ich dann zwei 58-Watt-Leuchten versteckt, zur zusätzlichen Beleuchtung des Aquariums. An den Seiten links und rechts und in der Mitte jeweils eine 15-Watt-Leuchtstofflampe. Trotzdem war noch zu wenig Licht im Becken und so experimentierte ich mit den neuen T-5-Leuchtstofflampen.     Als Endresultat ist das Becken nun mit zwei HQI-Strahlern á 150 W, zwei T-5- Leuchten á 80 W und drei Dulux-L-Leuchten á 36 W beleuchtet und somit völlig ausreichend – was der enorme Pflanzenwuchs bestätigt.

Nach einer Einlaufzeit von ca. drei Monaten wurden die ersten Lebewesen eingesetzt. Es waren dreißig Garnelen, die bei der Beckengröße kaum zu sehen waren. Einige Zeit später sind die ersten Fische eingezogen, es waren Panzerwelse und zur Algenbekämpfung Rüsselbarben.
Der Themenschwerpunkt des Aquariums soll im Bereich Südamerika liegen. Die Fische wurden so ausgewählt, wie sie auch in der Natur zusammen leben. Für den oberen Wasserbereich kamen Platys und Black Mollys ins Becken. Im mittleren Bereich verschiedene Salmler, wie z. B. rote und schwarze Phantomsalmler, Schmucksalmler, grüne und rote Schwertträger und Neons. Im unteren Bereich vier verschiedene Arten Panzerwelse, zwei verschiedene Arten Ancistrus, rote Hexenwelse und Nadelwelse. Seit vier Jahren besteht nun das Aquarium und verändert sich immer wieder. Es ist schön, ein solches Naturbiotop sein eigen zu nennen und gerade in dieser hektischen Zeit den Anblick zu genießen.
Sollten diese Zeilen Ihr Interesse geweckt haben, sind Sie herzlich zu unseren Vereinsabenden eingeladen. Oder besuchen Sie die Präsentation über die Entstehung und Vervollständigung dieses XXL-Aquariums.




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