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In den letzten Jahren sind einige
neue Bärblinge im Handel
aufgetaucht, von denen hier
einige kurz beschrieben
werden sollen.
Wenig beachtet wurde die
Beschreibung eines der Schillerbarbe, Danio albolineata, sehr ähnlichen Fisches
aus Thailand als Danio roseus durch Fang & Kottelat 2000. Die Fische wurden
erstmals um 1994 von Fängern der Exportfirma Kubota gefangen und auf einer
Zierfischfarm nachgezogen. Exportiert wurden sie aber vor allem nach Japan.
Damals gelangten wohl keine Tiere nach Deutschland. Danio roseus stammt aus dem
Nordosten von Thailand und ist auch in anderen Provinzen gefunden worden. Im
Nordosten kommen sie im Mekong-System überwiegend in Flüssen mit kleinen Wasserfällen
vor. Deshalb sind sie auch sehr gute Springer, was man bei der Haltung
brücksichtigen muss. Auch auf der anderen Seite des Mekong, im Nordwesten von
Laos, wurden sie inzwischen nachgewiesen. Ohne direkten Vergleich sind sie nur
schwer von der Schillerbarbe (zumal in Händlerbecken) zu unterscheiden, so dass
es zweifelhaft ist, ob sie sich aquaristisch durchsetzen werden. Man kann sie
am besten als einfarbige Form einer Zebrabarbe beschreiben, denn sowohl im
Verhalten als auch in ihrer Haltung kommen sie dieser sehr nahe. Sie sind
genauso problemlos zu züchten. Die Zucht ist als Paar, sowie auch in der Gruppe
möglich. Am besten hält man sie in einem größeren Schwarm, den man sich aus
einigen Tieren sehr leicht selbst heranziehen kann. Eine weitere schlanke Danio-Art
erinnert noch mehr an den Zebrabärbling. Als wir die Tiere zuerst im
Händlerbecken sahen, meinten wir, so müssten eigentlich Neuimporte des
Zebrabärblings aussehen. Werden die Tiere dann größer, bemerkt man doch –
besonders bei den Weibchen – größere Unterschiede.
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Es handelt sich um Danio
kyathit, Fang 1998. Die Haltung ist an sich problemlos, nur sollte man nicht
versuchen, die Tiere jemals aus einem bepflanzten Becken herausfangen zu
wollen. Es ist hoffnungslos. Die Zucht ist wesentlich schwieriger als beim
Zebrabärbling.

Danio choprai wird wegen der roten Färbung oft als
Glühlichtbärbling angeboten

Chela dadyburjori ist leicht zu pflegen und gut mit
anderen Bärblingen zu vergesellschaften
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