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Neben den länglichen Formen gibt
es in der Gattung Danio aber auch Arten mit mehr gedrungenem Körperformen. Eine
davon ist Danio choprai (Hora, 1928). Wegen ihrer leuchtenden roten Farbe wird
sie oftmals als Glühlichtbärbling angeboten. Es sind sehr lebhafte Tiere, die
unbedingt auch in einem größeren Schwarm gehalten werden sollten. Die Zucht ist
wohl etwas problematisch. Obwohl sie uns einmal bei der Haltung eines kleinen
Schwarms gelang, dürfte dies Zufall gewesen sein, da andere Züchter über
Schwierigkeiten bei der Nachzucht klagen.
Im Handel wird Danio choprai
häufig mit Danio maetangensis, Fang 1997, verwechselt. Beide haben zwar die
gedrungene Körperform und zeigen Querstreifen am Körper, dies sind aber schon alle
Gemeinsamkeiten. Bei Danio maetangensis ist die Querstreifung wesentlich
ausgeprägter, auch ist die Färbung nicht rötlich leuchtend sondern ein helles
Braun. Außerdem werden Danio maetangensis etwas größer und kompakter in der
Körperform (Größe bis 4 cm, Danio choprai bis 3 cm). Auch im Verhalten
unterscheiden sie sich deutlich. Danio maetangensis sind weniger scheu und
schwimmen nicht so schwarmgebunden wie Danio choprai. In der Zucht sind sie
problemloser. Als kleine Gruppe, oder als Paar, kann man sie ansetzen.
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Wobei zu
bemerken ist, dass diese Danios bei neutralem und mittelhartem Wasser (10 bis
15° dGH) bei Temperaturen um die 22° C zu halten und zu vermehren sind.
Zuchtschwierigkeiten liegen also meistens nicht am Wasser, sondern am
speziellen Verhalten der Arten.
Auch bei den Kielbauchbärblingen
der Gattung Chela gibt es kleinere Formen. Eine davon ist Chela dadyburjori
(Menon, 1952), die mit 4 cm Länge ausgewachsen sein soll. Bei uns erreichten
die Tiere aber nur rund 3 cm. Als Heimat wird Indien (Kerala, Goa) angegeben.
Je nach Individuum ist das Längsband auf den Körperseiten durchgehend oder in
einzelne Punkte aufgelöst. Sie können
sehr gut mit den anderen kleinen Bärblingen zusammen gepflegt werden. Trotz
ihrer geringen Größe sind sie anspruchslose und leicht zu pflegende Tiere.

Danio roseus ist ein sehr guter Springer, was bei der Haltung
berücksichtigt werden muss
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