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Die Erfahrung zeigt, dass ca.12 Stunden Beleuchtung für ein Aquarium ausreichen. Pro Liter Wasser im Aquarium werden 0,6 bis 1 Watt als angemessen betrachtet. Aber aufgepasst! Die Lichtleistung der Lampen lässt nach. Die Röhren wechselt man am besten nach einem Jahr.

Die Pflanzen sollen den Lebensbedingungen der Fische angepasst sein. Es gibt natürlich eine Menge verschiedener Pflanzen, leicht und schwer zu pflegende. Hoch wachsende Pflanzen werden an der Rückwand des Aquariums eingesetzt. Niedrig bleibende Pflanzen werden im vorderen Bereich des Aquariums gepflanzt, damit die Fische genügend Freiraum zum Schwimmen haben und gut beobachtet werden können. Pflanzen sind nicht nur Dekoration, sondern auch Versteck- und Revierplatz der Fische und Ablage der Fischeier für den Nachwuchs der eierlegenden Fische.

Wasser, Fische, Pflanzen und Aquarientechnik sind die Grundlage des Lebens im Aquarium. Wasser enthält Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxyd. Alle Fische benötigen Sauerstoff zum Atmen. Im Leitungswasser sind positiv geladene Ionen vorhanden: Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Ammonium. Durch Futterreste und Fischkot wird das Wasser verunreinigt. Es entstehen negative geladene Ionen: Chlorid, Sulfat, Hydrogenphosphat, Nitrat und Nitrit. Pflanzen bauen negativ geladene Ionen ab. Sind viele Pflanzen und wenig Fische im Becken bleibt das Wasser länger sauber und man muss nicht so oft Wasserwechsel durchführen. Mit einer Mulmglocke reinigt man den Bodengrund und entnimmt dem Becken zur gleichen Zeit ca. 1/3 Wasser. Zum Nachfüllen benötigt man temperiertes Wasser je nach Fischart (22°C - 28°C). Der Härtegrad sollte dabei beachtet werden.

Hier rede ich nur von Süßwasserfischen: Welche Fische möchte ich haben? Es gibt ca. 20 000 Fischarten auf 5 Kontinenten. Kein gelber, blauer oder roter Fisch der mir gefällt darf eingesetzt werden! Die Fische sind sehr verschieden. Es gibt friedliche Schwarmfische, Raubfische, nachtaktive Fische, ruhige Fische und Fische, die sehr lebhaft sind. Es werden immer noch sehr viele Fische eingeführt. Erfreulicher ist die Tatsache, dass mittlerweile sehr viele Fische bei uns nachgezüchtet werden.


Zum Futter gibt es folgendes zu sagen: Die meisten Fische füttert man mit Trockenfutter, darin enthalten sind Fett, Eiweiß und Ballaststoffe. Rote, schwarze, weiße Mückenlarven, Wasserflöhe, Hüpferlinge, Tubifex, Bachflohkrebse, Wasserasseln, Eintagsfliegenlarven sind Lebendfutter. Mückenlarven, die man im Sommer mit dem Käscher aus Tümpeln fängt und einfriert ist Frostfutter.

Kaisertetras stammen aus Südamerika und sind  interessante
Pfleglinge

 Als Aufzuchtfutter für junge Fische werden Enchyträen, Grindalwürmchen, Mikroälchen und Salinenkrebse verwendet.

Neu erworbene Fische setzt man in ein separates Aquarium und beobachtet das Verhalten. Sehr schnell ist durch eine Krankheit ein ganzer Fischbesatz vernichtet. Erst nach drei bis vier Wochen setzt man die Fische um.

Ein Stromschutzschalter (FI mit 30 mA) sollte unbedingt vorhanden sein.

Bei einem Neubeginn ist es ratsam, sich vorher sehr gut zu informieren um keine Fehlinvestition zu machen und nicht enttäuscht nach mehreren Monaten das schöne Hobby wieder aufzugeben, wenn nicht gleich das Becken so aussieht, das man irgend wo gesehen hat.


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