Liebe Vereinsfreunde,
2005 war wieder ein
abwechslungsreiches Programm mit vielen guten Vorträgen geboten. Wobei
ich
besonders den Besuch von Otto Gartner aus Wien erwähnen möchte. Er hat
trotz
seines angeschlagenen Gesundheitszustandes, zusammen mit seiner Frau,
ein
Wochenende in Dachau verbracht und einen interessanten und kurzweiligen
Vortrag
über seine mehr als sechzigjährige Aquarianer-Karriere gehalten. Die
bei
unserem Wienbesuch 1991 geschlossenen Freundschaften wurden wieder
aufgefrischt. Für 2006 sind wir zu einem Gegenbesuch nach Wien
eingeladen. Wir
werden bei genügender Beteiligung unseren Vereinsausflug dorthin
unternehmen.
Das ist das Stichwort: „Genügend
Beteiligung“ war in den vergangenen Jahren nie ein Problem bei den
Aquarienfreunden Dachau/Karlsfeld. Aber 2005 war der Besuch der
Vereinsabende
rückläufig, die Teilnehmerzahl am VDA-Bundeskongress war die niedrigste
seit
wir zu Kongressen fahren und auch beim Grillfest hätten noch ein paar
Familien
mehr Platz gefunden. Unsere Ausstellung war zwar ein großer Erfolg,
aber ohne
Vereinsfreund Manfred Werdan, mit seinen 70 Terrarien, wäre es diesmal
mangels
Beteiligung nicht zu schaffen gewesen.
Aber Jammern über die
Vergangenheit hilft nichts, blicken wir mit frischem Elan in die
Zukunft. 2006
wollen wir uns voll auf unser Hobby konzentrieren. Aquaristische
Weiterbildung
steht auf dem Programm. An drei Vereinsabenden behandeln wir die
wichtigsten
Themen der aquaristischen Theorie als Vorbereitung zur Prüfung zum
VDA-Sachkundenachweis. Diese Themenabende dienen sowohl dazu das Wissen
der
„Alten Hasen“ aufzufrischen, als auch dazu Neueinsteigern die
aquaristischen
Grund kenntnisse zu vermitteln, die nötig sind, um ohne Rückschläge
Freude am
Hobby zu haben. Die Teilnahme an der Prüfung ist freiwillig. Auch wer
den Sachkundenachweis,
den man nach bestandener Prüfung erhält, für überflüssig erachtet,
sollte an
den Vorbereitungsabenden unter dem Motto „Man lernt nie aus“, teil
nehmen.
Unserem Verein wünsche ich für
2006 gut besuchte Veranstaltungen, Engagement der Mitglieder für den
Verein,
ein harmonisches Vereinsklima und als Folge Freude am Verein und am
Hobby.

Josef Lochner, 1. Vorsitzender der AFDK
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