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Rückblick 1991

VDA Kongress 1991

Rundherum ein Erfolg war der Bundeskongreß des VDA, der heuer vom 3. – 5. Mai im Bürgerhaus der Gemeinde Karlsfeld abgehalten wurde. Veranstalter war in diesem Jahr der VDA-Bezirk Südbayern. Gastgeber der Großveranstaltung, die drei Tage dauerte und zu der über 1000 Besucher kamen, waren die Aquarienfreunde Dachau/Karlsfeld unter dem Vorsitz von Josef Lochner.

Den Auftakt machte ein Empfang im Alten Rathaus Karlsfeld, bei dem Bürgermeister Nustede den erweiterten Vorstand des VDA und zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland (z. B. aus Holland, der Schweiz und Österreich) begrüßte. Die Vereinsfreunde Stefan Golling, Sepp Haunschild und Rudi Probst mit ihren „besseren Hälften“ hatten den ganzen Nachmittag über ein tolles Büffet aufgebaut und dekoriert. Bei einer zünftigen „Bayerischen Brotzeit“ mit Bier vom Faß war bald das Eis gebrochen und lebhafte Diskussionen – nicht nur über unser gemeinsames Hobby – kamen auf. Nach Aussage der Teilnehmer war dieser Empfang, den die Gemeinde Karlsfeld großzügig unterstützte, eine gelungene Einstimmung für die folgenden Kongreßtage.

Bei der Kongreß-Eröffnung am nächsten Morgen im Bürgerhaus begrüßte der zweite Bürgermeister Erwin Werner, zugleich Ehrenvorsitzender der AFDK, die Teilnehmer. Das Foyer und der große Veranstaltungssaal des Bürgerhauses waren prächtig geschmückt: über 30 Vereinsfreunde hatten sich teilweise zusammen mit ihren Frauen viel Mühe bei der Gestaltung nach der Idee von Robert Ruppel gegeben. So wurden im Vorraum ein Gesellschaftsbecken (zur Verfügung gestellt von Vereinsfreund Helmut Sperlich), ein Schrank mit drei Aquarien der Jugendgruppe und ein Meeresaquarium (von Vereinsfreund Gustl Dlask gestellt) präsentiert. Und sogar ein Tümpel und ein Epiphytenstamm mit tropischen Pflanzen zierte das Foyer.

Büffet beim Bürgermeister-Empfang

Das festlich dekorierte Foyer im Bürgerhaus Karlsfeld

Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Sterba mit kritischen Gedanken zum Thema „Positivlisten“. Den ersten Höhepunkt setzte Dr. Hödl aus Wien mit „Amazonien aus der Froschperspektive“. Seine gekonnt vorgetragenen Imitationen von Froschstimmen erhielten Szenenapplaus. Nach der Mittagspause berichtete Dr. Hohl aus Halle/Saale über das Brutverhalten von Cichliden in seinem Vortrag „Offenbrüter – Maulbrüter – Höhlenbrüter“.

Im Anschluß hatten die AFDK ihren großen Auftritt: „Das Dachauer Riff nannten sie ihre Dia-Multivision mit sechs Projektoren, die den Weg zur erfolgreichen Pflege eines Meerwasserbeckens aufzeigt. Erstellt hatten den Vortrag: Peter Eiselt, Hans Kastl, Hans Peter Keimel, Josef Lochner, Rudolf Probst und Georg Steindl. Der lang anhaltende Applaus entschädigte für die viele Arbeit und langen Nächte.

Eine „Wahnsinnsstimmung“ herrschte beim „Bayerischen Abend“ im Festsaal des Bürgerhauses, zu dem über 500 Besucher kamen. Für die Musik sorgten die Ludwig-Thoma-Musikanten, Einlagen brachten die Dachauer Trachtengruppe „D’Ampertaler“ und das Rock’n Roll-Team ’84. Ein gut aufgelegter Robert Schilcher führte als Conferencier gekonnt durch den Abend. Geboten war also für jeden Geschmack etwas, auch eine  itternachtsverlosung.

Am Sonntag war dann der „Tag der Multivisionen“. Die Gruppe „ZERG“ aus Landshut mit „Zurück für die Zukunft“, die Münchner „Aquavision“ mit „Natur pur“ und schließlich die Gruppe FKK (Fischknipser Köln!) mit „Lebensraum Süßwasser“ hielten die zahlreichen Besucher mit ihren faszinierenden Vorträgen in Bann. Im Schlußwort brachte der VDA-Präsident Jürgen Grobe seine Anerkennung über den gelungenen Verlauf des Kongresses zum Ausdruck.

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